Christiane Wassertheurer

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Montag, 09.11.2009, 21:04
Wie weit darf ein Kinderwunsch gehen? Das frage ich mich, als ich wieder so eine Horror-Kinderhandel-Geschichte in der Zeitung lese. Ein mexikanisches Krankenhaus hat Neugeborene für tot erklärt und den geschockten Eltern erklärt, der Leichnam ihres Kindes sei bereits verbrannt worden. Doch unter der Hand wurden die Babys an kinderlose Paare verkauft. Zu einem guten Preis, versteht sich. Auch in China ist Kinderhandel offenbar ein lukratives Geschäft. Neueste Zahlen sprechen von 60.000 Kindern, die jährlich verschwinden - die Älteren werden als Zwangsarbeiter verkauft, wer mehr "Glück" hat, landet bei Adoptiveltern im Westen, die den Neuankömmling mit Liebe und Wohlstand empfangen.
Ich denke, viele Adoptiveltern wissen gar nicht um die genauen Umstände, wie ihr Kind zum Waisen geworden ist. Sie haben sich vermutlich an eine Agentur gewandt, als letzten Ausweg, weil's auf natürlichem Weg nicht funktioniert hat oder weil sie für eine Adoption im Inland zu alt waren. Viele bezahlen horrende Summen, aber nach oft jahrelangem zermürbenden Warten ist man bereit, viel zu zahlen und vielleicht auch einen Weg abseits der legalen Pfade zu gehen. Doch wer ist zur Verantwortung zu ziehen, wenn so ein Fall wie in Mexiko auffliegt? Natürlich die Krankenhausleitung, schon klar. Doch ist es nicht auch irgendwie logisch, wenn in einem Land, in dem Armut und Korruption herrschen, solche üblen Geschäfte blühen. Ist nicht auch den Adoptivwerbern vorzuwerfen, vielleicht zu wenig nachgefragt zu haben, alles "Zweifelhafte" ausgeblendet zu haben, das die Übernahme eine Kindes eventuell gefährden hätte können. Auf Staatsebene wird jetzt schon viel getan, um das Geschäft mit Kindern zu unterbinden. Es gibt die Haager Konventionen, zu denen sich immer mehr Länder verpflichten. Doch lässt sich Kinderhandel wirklich ausschließen???


Freitag, 30.10.2009, 11:34
Hab eine Bekannte getroffen. Sie verkauft jetzt Mode. Alles voll ökologisch und natürlich Fair Trade. Hab mir zu haus gleich die Homepage angesehen. Coole Sachen aus gesunder Bauwolle, hergestellt mit fairen Löhnen – da hat man gleich ein gutes Gefühl, wenn man den Warenkorb im Online-Shop zu füllen beginnt. Gut, die Sachen sind nicht billig, aber dafür hilft man ja auch mit, die Welt ein bisschen besser zu machen.
FALSCH sagt ein neues Buch, das unlängst im Falter rezensiert wurde und mich ziemlich nachdenklich stimmt. Die Autorin Kathrin Hartmann schreibt in „Ende der Märchenstunde“ wie wir in unserem Gutmensch-Konsum eigentlich nur wieder mal den großen Konzernen auf den Leim gehen. Auch der sogenannte „Green-Market“ gehorcht natürlich den Gesetzen der Kapitalismus, also irgendwer wird ausgebeutet und andere verdienen meist sehr gut dran. „Man könne eine ungerechte Welt nicht mit guten Konsum retten“, schreibt Hartmann. Mit Fair-Trade-Produkten werden Arbeiter vielleicht halbwegs gerecht entlohnt, doch was kostet eine Arbeitsstunde in Afrika oder Asien? Und was kostet ein T-Shirt bei uns? Das frage ich mich. Hartmanns großer Vorwurf an die „Lifestyle-Ökos“: Unpolitisch zu sein. Mit ökologisch wertvollen Produkten werde nur das eigene Gewissen beruhigt, die Gesellschaft ändere sich dadurch nicht. Ihr Aufruf: Den Politikern Dampf machen, damit Gesetze kommen, die weltweit für alle gelten und wo alle was davon haben. Hm, denk ich, und fühle mich leicht ohnmächtig. Allein gegen die Mafia???Oder auf Konsum verzichten, aufs Land ziehen, Stall und Garten anlegen, Wolle spinnen, Kleider nähen...???? Die Lust aufs ökologische Online-Shoppen ist mir vorläufig vergangen...


Mittwoch, 28.10.2009, 00:31
Im Nachrichtengeschäft wimmelt es nicht unbedingt vor inspirierenden Geschöpfen. Gut, Barack Obama ist schon eine Ausnahme, aber auch sein Glanz ist schon etwas verblasst - kein Wunder, wo er sich jetzt auch schon fast ein Jahr durch die amerikanischen Politmühlen mühen muss. Auch die österreichischen Politiker waren schon mal fröhlicher, wenns aber auch so schwierig ist, einen gemeinsamen EU-Kommissar zu finden... Und mitten rein in den Machtpoker um den Brüssel-Posten platzt sie: Schauspielerin Tilda Swinton. Und mir geht das Herz auf. Sie ist so cool mit ihren kurzen weißblonden Haaren - wie eine Elfe und doch so wunderbar standfest. Die Oscar-Preisträgerin ist Stargast auf der Viennale und zeigt auf die Fragen der Journalisten, wie lässig und uneitel sie mit ihrem Job umgeht. Hollywood? - eine Fact Finding Mission, mehr oder weniger Urlaub. Schauspielen? - ein Kostüm anziehen und spielen gehen. Filmangebot mit Starregiesseur - nur wenn ich mich mit den Leuten am Set verstehe. Klingt nach irrsinnig freien Menschen, der nur das tut, was er gern tut und dabei nichts ausschließt. Sie hat Independent Filme gemacht, Sozialdramen und Fantasy wie Narnia. Die Oscar -Trophäe für Nebenrolle in "Michael Clayton" mit George Clooney hat sie ihrem Agenten geschenkt. Der hätte sie sich wirklich verdient, meinte Tilda. Sie ist wirklich von einem anderen Stern...und das ist so wohltuende, nicht nur im Nachrichtengeschäft...